Mirnock (A, 2110 m)

 

   
Gebiet Nockberge (A)
Route Steig 96
Talort Döbriach (608 m)
Ausgangspunkt Gasthof Possegger ("Renates Einkehr", 1222 m)
Stützpunkt -
Aufstieg 880 Hm, 2 Stunden 20 Minuten
Abstieg 880 Hm, 2 Stunden 10 Minuten
Literatur/App Lehhofer, Günther: Nockberge: Nationalpark, Liesertal und Gurktaler Alpen, Rother Verlag, ISBN 978-3-7633-4286-0
Karten Kompass WK63 "Millstätter See, Nockgebiet" 1:50000
Datum 14.08.2026
Begleiter Eli
Typ/Schwierigkeit W1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  ***
ca. 10,5 km; heiß, heiß und nochmals heiß (üblich diesen Sommer) und viele Leute. 

  • Wir wollen dann doch noch ein bisschen Wandern in unserem Kärntenaufenthalt. Eli möchte wieder einmal auf den Mirnock und zwar vom ex-Gasthof Possegger aus. Wir fahren die kurvenreiche Straße zum Galnz hinauf und dann die ebenfalls kurvenreiche kleine Straße bis kurz vor dem früheren Gasthof, wo wir parken. Den Gasthof gibt es als solchen schon lange nicht mehr und auch "Renates Einkehr" besteht nur aus einem Automaten und einigen Sitzplätzen im Freien.
    Um dreiviertel elf gehen wir dann los. Reichlich spät für diesen elendheißen Sommer, aber was soll's. Hinter den Gebäuden folgen wir Markierung und Spur durch die gemähten Wiesen und erreichen bald den Waldrand. Hier im Wald ist es etwas angenehmer, der Schweiß fließt aber trotzdem in Strömen.  Auf ca. 1660 m verlassen wir den Wald und dann wird es richtig heiß. Weiter aufwärts und unter dem Bodeneck durch. Wir verwerfen jede Idee das Bodeneck mitzunehmen und nehmen die lange Querung bis unter den Mirnock in Angriff. Das letzte Stück geht es dann wieder aufwärts und nach fast 2 1/2 Stunden sind wir am Gipfel. Anfangs sind nur drei, vier andere Personen dort, aber wir sehen schon Ströme von Leuten von Südosten her kommen. Die Gipfelpause wird gekürzt, nur ein paar Fotos und dann wieder ab. Marenden werden wir erst, wenn wir wieder Schatten erreichen. Ich spüre die Hitze und schleppe mich die Querung zurück. Unter dem Bodeneck finden wir dann ein paar Bäume, die Schattens spenden. Hier rasten wir, marenden und erholen uns. Ein anderes Pärchen hat uns überholt und erzählt, dass sie und die ganzen anderen vielen Wanderer zu einer polnischen Reisegruppe gehören und vom Bus beim Gasthof Bergfried abgeholt würden. Nach unserer Rast steigen wir langsam weiter ab. Kurz vor "Renates Einkehr" rutsche ich auf dem gemähten Gras aus und hin. Passender Abschluss.
    Wir waren schon öfter auf dem Mirnock, aber dieses Mal war es aufgrund der heurigen Hitze die ärgste Schinderei. Mirnock ist ein Ziel für den Spätherbst, so Ende Oktober, Anfang November oder noch später. Die Aussicht ist natürlich immer toll.                       

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