Riffl (Riffelspitze, 2060 m)

 

Gebiet Sarntaler Alpen 
Route E5/Steig 1 
Talort St. Martin (595 m)
Ausgangspunkt Bergstation Hirzerseilbahn (1976 m)      
Stützpunkt 6 bewirtschaftete Almen bis zur Mahdalm (1998  m) 
Aufstieg/Abstieg ca. 540 m, 3 Stunden 50 Minuten, davon hin 2 Stunden und zurück 1 Stunde 50 Minuten
(höchster Punkt ca. 2100 m)
Literatur/App -   
Karten KOMPASS Wanderkarte 056 Sarntaler Alpen 1:25.000 ISBN 978-3-991214-77-9 oder
KOMPASS Wanderkarte 044 Passeiertal 1:25.000 ISBN 978-3-990444-10-8
Datum 03.08.2026
Begleiter Lenny der Hund
Typ/Schwierigkeit W1 (blau)   Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 12,1 km; Wetter: heiß, heiß, heiß; bis zur Mahdalm viele Leute, dann noch 5 Leute getroffen.

  • Ich hatte diese Tour schon auf dem Radar für meinen zukünftigen (eventuellen) Wanderführer über das Passeiertal. Ich starte wieder relativ spät Richtung Passeier. Ich parke bei der Talstation der Hirzerbahn in Saltaus in der Parkgarage (ist im Fahrpreis der Seilbahn inbegriffen). Ich fahre mit der Halbzwölferbahn auf (Euro 26 für mich und Hund hin- und retour); für Lenny eine neue Erfahrung, mit Maulkorb und so vielen Leuten in der Kabine.
    Wir starten um dreiviertel zwölf von der Bergstation. Es sind sehr viele Leute unterwegs. Auf breiten Fahrwegen geht es zur Hirzerhütte, dann zur Tallner Alm, weiter zur Resegger Alm. Überall sind die riesigen Terassen (Außenflächen) mit Sonnenschirmen und Leuten besetzt. Bei der Tallner Alm zweigen einige Richtung Gebirgsjägersteig und damit zum Hirzer ab und die Anzahl der Leute auf meinem gewähltem Weg nimmt etwas ab. Wir umrunden den Kamm, der vom Hirzer herabzieht und erreichen leicht absteigend die Hinteregger Alm und ein paar Minuten später die Mahdalm. Überall das gleiche Bild, Leute, Leute und nochmal Leute. Bei der Mahdalm hört die Fahrstraße auf und ein richtiger Steig beginnt. Anfangs noch im Wald mit breitem Steig, verlassen wir bald den Wald und jetzt sind wir zwar in der Sonne, aber zumindest weht ein leichter, kühlender Wind. Ein Kar wird ausgegangen und unser Ziel ist schon sichtbar, wenn es auch noch eine Weile brauchen wird. Um den Prantachkogel herum erreichen wir die Abzweigung zum Riffl. Leute sind hier schon viel weniger unterwegs. Von der Abzweigung geht es leicht aufwärts bis zum Kamm, der zum Prantachkogel zieht. Jetzt führt der schmale Steig den Kamm bergab und wir verlieren Höhe, die wir auf dem Rückweg wieder ansteigen müssen. Nominell ist der Gipfel am Ende des Kammes, bevor dieser felsig abbricht. Eine kurze Rast und schon sind wir wieder auf dem Rückweg. Lenny hat für die Rast einen kleinen schattigen Fleck gefunden; ich bin der Sonne vollständig ausgesetzt. Zurück den Kamm hinauf, dann wieder etwas hinunter und so geht es den ganzen Weg bis zur Mahdalm. Hier kehre ich ein und trinke ein alkoholfreies Hefe mit selbstgemachtem Minzsirup, eine Art Radler. Lenny bekommt Wasser und ein bisschen zu fressen. Ab hier sind wir wieder unter Leuten. Bei den nächsten kleinen, noch wasserführenden Bächen kann Lenny weiter Abkühlung und Wasser geniessen. Wir erreichen die Bergstation 5 Minuten, bevor die Vier-Uhr-Bahn fährt. Maulkorb wieder an und in die noch vollere Kabine, als bei der Bergfahrt. Lenny benimmt sich brav. Von der Talstation fahre wir nach St. Martin zum Martinerhof für eine Pizza und Getränk (Holundersaft und kleines gemischtes Bier). Dann geht es so langsam nach Hause.         
    Alles in allem eine heiße Bergtour, die im (Spät)Herbst weitaus schöner ist..
     

 Galerie

 

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