Schartalm (1850 m) 
Matatzer und Ulfaser Waalweg (1601 m)

 

   
Gebiet Ötztaler Alpen/Texelgruppe
Route Steig 2A, Waalweg, Steig 3, Steig 2B, Steig 2C
Talort Moss/Passeier (1007 m)
Ausgangspunkt Parkplatz vor Kratzegg/Ulfas (gebührenpflichtig, 1520 m) 
Stützpunkt Ulfaser Alm ( 1601 m), Waaler Hütte (1550 m), Schartalm (1850 m) 
Rundtour  ca. 515 Hm, 3 Stunden 30 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte 044 Passeiertal 1:25000
Datum 18.07.2026
Begleiter Lenny der Hund 
Typ/Schwierigkeit WW1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  ***
ca. 11,35 km, wunderschöner Waalweg, die Runde über die Schartalm ist natürlich anstrengender als der Waalweg alleine, Tour viel begangen, Wetter angenehm.

  • Ich hatte diese Tour schon auf dem Radar für meinen zukünftigen (eventuellen) Wanderführer über das Passeiertal. Ich starte wiedernach dem Mittagessen Richtung Passeier. Baustellen, Verkehr und kurvenreiche Straße von St. Leonhard über Breiteben nach Platt und schlussendlich Ulfas. Der Parkplatz vor Kratzegg ist jetzt im Sommer gebührenpflichtig (war mir bis jetzt nicht bekannt; vielleicht weil ich die letzten Male im Winter dort geparkt habe).
    Um 14:15 h gehe ich vom Parkplatz los. Zuerst auf der Teerstraße an Kratzegg vorbei, weiter auf der Forststraße. Rechts zweigt bald der Steig zur Oberen Ulfaser Alm und dem Kolmer (Kolbenspitze) ab. Es kommen mir immer wieder Leute entgegen. Es ist angenehm; die Luft ist nicht zu warm, hier im Wald bin ich Schatten und zwischendurch weht ein leichtes Windchen. Nach der Überquerung des Saldern Baches schneide ich zwei Kurven der Forststraße ab und komme so direkt zur Ulfaser Alm. Kurz vor der Alm biege ich links auf den Waalweg ab. Der Waalweg ist ebenfalls größtenteils im Schatten; Lenny springt immer wieder in den Wall und läuft einige Meter darin. Nach ca. 1/3 des eigentlichen Waalweges ist der Waal verrohrt und der Steig geht rechts aufwärts. Dann geht es wieder abwärts und der Waal verläuft wieder offen. Wir queren zweimal eine Forststraße und kurz vor der Waalerhütte geht der Waal in Holzkandln über. Da ich recht schnell unterwegs bin, überlege ich, wie ich die Wanderung etwas ausdehen könnte und nicht den gleichen Weg zurück gehen muss. Ein Blick in die Karte offenbart die Möglichkeit, entlang des Hitzenbichl Richtung Hahnl aufzusteigen und dann zur Schartalm zu queren und von dieser zur Ulfas Alm zurückzukehren. In Sichtweite der Waaler Hütte biege ich nach links auf den Steig 3 ein und folge diesem bergauf. Hier ist es jetzt etwas wärmer (es geht aufwärts und wir sind nur mehr selten vom Wald geschützt). Auf ca. 1800 m zweigt rechts der Steig ab bzw. biegt er in die Nordflanke ab; der geradeaus weiterführende Steig zum Hahnl trägt ab hier die Nummer 7A. Wir queren am Waldrand oberhalb der Mahder  von Kitzbichl und Kuntner Alm durch. Auf den Wiesen wird gerade das Heu eingebracht. Durch den Wald geht es auf schmalem Steig in Auf und Ab (mehr auf) bis zur Schartalm. Immer wieder kommen uns hier Leute entgegen. Die Schartalm kommt in Sicht; sie wurde 2011 neu aufgebaut und bietet seit damals auch Bewirtung. Ich halte mich aber nicht auf, da die drohend schwarzen Wolken auf ein nahendes Gewitter hinweisen. Der nunmehr schön ausgebaute Steig führt vorerst noch weiter Richtung Obere Ulfas Alm, bevor er dann talauswärts zur Ulfas Alm führt. Kurz vor der Ulfas Alm beginnen einzelne Tropfen zu fallen und ich kehre in der Alm ein und trinke einen selbstgemachten Minzsaft. Lenny benimmt sich wie üblich eher aggressiv und ich muss aufpassen, dass er nicht nach jemandem schnappt. Nach ein paar Minuten hört es schon wieder auf zu tropfen und ich gehe weiter. Bald sind wir dann wieder beim Auto.
    Alles in allem eine schöne Rundwanderung, deren schönster Teil sicher der Waalweg ist. Wer mehr Zeit hat kann den Hahnl und eventuell die Matatzspitze mitnehmen und/oder über die Obere Ulfaseralm wandern, um die Runde etwas auszudehen.

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