Speik(spitze) (2329 m) 

 

   
Gebiet Ötztaler Alpen/Texelgruppe
Route Steig 4, unmarkierter Steig
Talort Riffian (504 m)
Ausgangspunkt Parkplatz vor den Rappenhöfen (1280 m) 
Stützpunkt Faglsalm (1980 m)
Aufstieg ca. 1050 Hm, 2 Stunden 40 Minuten
Abstieg ca. 1050 Hm, 2 Stunden 30 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte 044 Passeiertal 1:25000
Datum 10.07.2026
Begleiter Eli, Lenny der Hund 
Typ/Schwierigkeit WW1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  ***
ca. 10,2 km, schöne, eher stark begangene Tour, Faglsalm zu empfehlen, freundliche Leute, gutes Essen.

  • Eli hat diese Wanderung im Fernsehmagazin der Dolomiten gefunden und wir wollten sie schon letzte Woche machen, aber es wurde dann nichts daraus. Heute soll es klappen.
    Wir fahren eher spät los und die Straße ins Kalmtal zieht sich. Nach Magdfeld ähnelt sie dann mehr einem Kartoffelacker bevor sie endgültig in eine Schotterstraße übergeht. Noch ein Stück auf der Schotterstraße, dann ist der Parkplatz vor der Abzweigung zum Naserhof bzw. den Rappenhöfen erreicht. Um 10 vor 10 starten wir. Lenny ist das erste Mal auf einer Bergtour dabei. Anfangs geht es noch ein Stück auf der Fahrstraße, dann zweigt links der Steig 4 ab. Ein paar Minuten später überqueren wir die Zufahrtsstraße zum HOf Waldwies, dann gibt es nur mehr den Steig. Dieser zieht sich anfangs wenig steil, dann steiler durch den Wald hinauf. Es ist noch angenehm zu gehen. Auf ca. 1860 m verlassen wir den Wald; die letzten ca. 100 Hm bis zur Alm ziehen sich etwas. Auf der Alm reden wir kurz mit dem Wirt, bevor wir weitergehen. Bald erreichen wir den Faglssee; Lenny stellt sich in das Wasser und trinkt. 80 Hm weiter oben zeigt ein Holzschild mit der Aufschrift "Speik" nach links; der Steig ist unmarkiert und bringt uns die letzten 150 Hm bis zum Gipfel mit dem Holzkreuz. Nach 2 Stunden 40 Minuten haben wir den Gipfel erreicht. Der Platz ist kanpp und die Mutter mit 2 Kindern sitz auf dem Weg und macht keinen Platz, sondern beschwert sich noch, dass ihr der Hund zu nahe kommt, als wir uns an den 3 vorbeizwängen müssen. Naja, manche Leute glauben, die Welt gehöre ihnen. Wir machen nur ein paar Foto und steigen dann sofort wieder ab, da ersten auf dem Gipfel kaum Platz ist und wir zweitens nichts zu essen mit haben. Wir haben sowieso geplant auf der Hütte einzukehren. Bald sind wir bei der Alm und kehren ein. Wir bestellen beide das Nockentris mit Salat und aufgespritzte, selbstgemachte Säfte (u.A. Brennesslsaft). Lenny benimmt sich wie ein Halbstarker; bellt die anderen beiden Hunde an, möchte den freilaufenden Hühnern nachrennen und schnappt nach der Bedienung. Hoffentlich bessert sich sein Verhalten, wenn er etwas älter wird. Nach der längeren Rast steigen wir ab. Der Weg zieht sich und so sind wir im Abstieg kaum schneller als im Aufstieg; liegt ein bisschen auch daran, dass Lenny rechts und links an der Leine zerrt und Eli aufpassen muss, nicht darüber zu stolpern.
    Alles in allem eine schöne Tour auf einen mir unbekannten Gipfel. Relativ viele Leute für einen Freitag. Ich vergesse zum Schluss auch noch die Wanderstöcke am Parkplatz. Am nächsten Tag abends fahre ich nochmals herauf und finde sie am Rande des Parkplatzes unbeschädigt wieder. Gehe dann mit Lenny als Ersatz für seinen Spaziergang bis zum Naserhof und trinke dort einen Saft. Alles gut.   

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