Elferspitz (2260 m) 

 

   
Gebiet Ortler Alpen
Route Steige 4, 43
Talort Martell (1312 m)
Ausgangspunkt Parkplatz bei Café Hölderle (1450 m) 
Stützpunkt Soyalm (2071 m)
Aufstieg ca. 800 Hm, 1 Stunde 45 Minuten
Abstieg ca. 800 Hm, 1 Stunde 45 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarten-Set 670 Vinschgau (3 Karten) 1:25000
Datum 18.06.2026
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit WW2 (rot) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 7,5 km, kurze, relativ steile Tour, im Gipfelbereich ausgesetzt und gesichert, einige Leute unterwegs, sonnig, aber noch angenehm.

  • Am Nachmittag sollten starke Gewitter auftreten, daher haben wir eine Tour ausgewählt, die relativ kurz ist und nicht zu weit zu fahren, so dass wir auch recht früh (für unsere Verhältnisse) starten können. Das ausgewählte Ziel ist der Elferspitz im Soytal oberhalb der Soyalm.
    Um halb neun starten wir vom Parkplatz beim Cafè Hölderle. Es geht gleich aufwärts bis zur Forststraße, die von Maria in der Schmelz herkommt; den alten Steig, der bald nach dem Start links weggeht und noch direkter zur Alm führt, übersehen wir. Dafür nehmen wir die verschiedenen Abkürzungen, die immer wieder Kurven der Fortstraße abschneiden. Sowohl die Forststraße als auch der Steig sind reltaiv steil und so gewinnen wir schnell an Höhe. Nach einer 1 1/4 Stunde kommen wir schon an der Soyalm vorbei; wir halten uns nicht auf und gehen weiter. Hinter der Alm führt der markierte Steig durch den Wald ebenfalls steil bergauf und führt dann in ein namenloses Joch. Von hier aus könnte man weglos den Rücken nach Osten gehen und schlussendlich zu den Flimseen im nächsten Tal gelangen. Wir gehen ein paar Meter nach Westen und dann führt der Steig seilversichert die letzten 30 Höhenmeter zum Gipfelplateau. Es gibt zwei Gipfelkreuze; ein großes, metallenes Kreuz, das ein paar Meter nordwestlich unterhalb des höchsten Punktes aufgestellt wurde, damit man es vom Tal aus sieht, und ein kleines, hölzernes Kreuz nahe des höchsten Punktes, das man von der Alm aus sieht. Auf der Ebene zwischen den Kreuzen befindet sich ein Tisch mit Bänken. Wir lassen uns da nieder, genießen unsere Marende mit alkoholfreiem Hefe und ratschen ein Bisschen. Dann machen wir uns an den Abstieg Knapp unterhalb des namenlosen Joches treffen wir auf eine Gruppe von Leuten (wie wir später erfahren ein Gastwirt aus Morter mit einigen Gästen) und kurz bevor wir wieder bei der Alm sind, weitere zwei Bergwanderer. Auf der Alm kehren wir kurz ein und trinken einen Kaffee und reden mit den Leuten dort. Tiere sind noch keine auf der Alm und es wird auch kein Herdenschutz mehr betrieben so wie ihn der frühere Pächter gemacht hat. Beim Abstieg bleiben wir auf der Wirtschaftsstraße, da sie angenehmer zu gehen ist. Nach insgesamt dreieinhalb Stunden sind wir wieder beim Auto. Wie schon fast Tradition kehren wir beim Cafè Hölderle ein und gönnen uns Kaffee, Bier und Kuchen.
    Alles in allem eine nette, relativ kurze Wanderung zu einem netten Aussichtsberg.               

 Bildgalerie

 

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