Kalfanwand (3061 m),
Pederköpfl (2585 m)

 

Gebiet Ortleralpen
Route Steig 39, weglos
Talort Martell Dorf (1420 m)
Ausgangspunkt Öffentlicher Parkplatz im Talschluss (2048 m)
Stützpunkt
Aufstieg ca. 1090 Hm, 2 Stunden 30 Minuten
Abstieg ca. 1090 Hm, 2 Stunden 30 Minuten (inkl. Abstecher zum Pederköpfl)
Literatur/App Hölzl, Robert:  Wanderführer Südtirol: Marmorrundweg, Bergverlag Rother, ISBN 978-3763348800
Karten KOMPASS Wanderkarten-Set 670 Vinschgau (3 Karten) 1:25000
Datum 30.05.26
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit W1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung ***
Schöne relativ kurze Tour (10 km hin und retour); viel begangen!

  • Ein erster Dreitausender dieses Jahr! Letztes Jahr war ich auf keinem, nicht einem einzigen. Bernd hat ihn vorgeschlagen, da er am Nachmittag etwas früher zu Hause sein musste. Und das Talende von Martell ist immer noch näher als zum Beispiel der Obervinschgau.
    Wir starten um dreiviertel Neun vom Parkplatz in Hintermartell. Ein paar Schritte auf der Teerstraße zurück, dann zweigen wir Richtung Enzianalm ab, die vor Corona an einem Wochenende im Dezember den höchstgelegenen Weihnachtsmarkt Europas (?) abgehalten hat. An den Almgebäuden vorbei wandern wir auf der Forststraße Richtung Lifyalm, um dann bald nach der Brücke über den Pederbach links abzuzweigen. Jetzt geht es etwas steiler bergan und bei der Peder-Stieralm verlassen wir den Wald. Jetzt führt uns der Steig Richtung Pederköpfl, um dann kurz vor diesem links abzuzweigen. Anfangs noch kurz in geringer Steigung nach Westen, dann geht es den Rücken zur Kalfanwand hinauf. Auf ca. 2540 m zweigt links der Steig 33 ins Pedertal Richtung Schildhütte ab, während der Steig 39 nordwestlich zum Gipfel führt. Noch sind es ca. 500 Hm, also mehr als eine Stunde. Das Wetter ist angenehm zu gehen. Zwei junge Wanderer überholen uns, nur um dann ein Stück weiter zu rasten. Wir gehen unser Tempo und nach zweieinhalb Stunden sind wir am Gipfel; gleich nach uns treffen die beiden Wanderer ein. Wir suchen uns knapp unter dem Gipfel ein windgeschütztes Plätzchen und lassen es uns gut gehen. Wir ratschen und bestimmen die Gipfel nördlich und östlich von uns. Es kommen weitere Wanderer an und die beiden ersten Wanderer verlassen schon wieder den Gipfel. Erst nach ausgiebiger Rast beginnen wir mit dem Abstieg. Anfangs noch windig, wird es weiter unten immer wärmer und auch windstiller, so dass die dünne Softshell, die wir am Gipfel angezogen hatten, wieder im Rucksack verschwindet. Wir queren dann weglos zum Pederköpfl, um auch diesen unscheinbaren Gipfel noch mitzunehmen. Dann geht es weiter abwärts. Nach zweieinhalb Stunden gemütlichem Abstiegs sind wir wieder beim Auto.
    Alles in allem ein schöner Bergtag auf einen Berg, der doch eher viel begangen ist. Ist auch eine schöne Schi- oder Schneeschuhtour im Winter.

 Bildgalerie

 

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