Cima Roccapiana (Wiggerspitz, 1873 m)

 

Gebiet Mendelkamm
Route Steige 500, 507, 518
Talort Mezzocorona (219 m)
Ausgangspunkt Monte di Mezzocorona (Bergstation Seilbahn, 881 m)
Stützpunkt Malga Kraun (1222 m, noch geschlossen)
Aufstieg ca. 1130 Hm, 3 Stunden 15 Minuten
Abstieg ca. 1130 Hm, 2 Stunden 50 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte 95 "Valle di Non/Nonstal" 1:50000
Datum 17.04.2026
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit WI1 (rot) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 16 km, teilweise steile und nur selten ausgesetzte Tour, ist südseitig schon eher warm; später im Jahr wäre die Tour nicht mehr empfehlenswert, erst wieder im Spätherbst.

  • Bernd hat diese Woche das Ziel ausgesucht. Die Cima Roccapiana hat jedenfalls den Vorteil, dass wir sicher keine Schneeschuhe brauchen werden. Wir fahren über die Autobahn nach Mezzocorona zur Miniseilbahn, die nach Monte Mezzocorona führt und kommen gerade recht die 9-Uhr-Bahn zu erreichen. Die Minibahn hat gerade 7 Personen platz und kostet hin- und retour Euro 8 (eine Preissteigerung von 33% in 13 Jahren, 2013 hat die Bahn Euro 6 gekostet).
    Um 10 nach 9 starten wir von der Bergstation. Wir orientieren uns einen Moment, um den richtigen Steig zu finden und nicht über die Straße gehen zu müssen. Über einen Steig erreichen wir bald die Forststraße zur Malga Kraun. Das letzte Mal bin ich über die Malga Boldrina gegangen, aber dieses Mal lassen wir diese Abzweigung links liegen und gehen zur Malga Kraun. Zwischendurch zweigt immer wieder (insgesamt drei Mal) ein Steig ab, der die Forststraße abkürzt und auch Ab- und Gegenanstiege vermeidet. Nach anderthalb Stunden erreichen wir die Malga Kraun. Ab da geht ein Steig aufwärts Richtung Gipfel. Anfangs im Wald, später in Latschenbüschen und überaus steil. Endlich nach über 3 Stunden erreichen wir den Gipfel mit dem Riesenkreuz und der Aussicht über das Nonstal und das Etschtal. Knapp unterhalb des Gipfel wurde in einer Lichtung (wahrscheinlich wurden hier die Latschen ausgehackt) ein Tisch mit Bänken aufgestellt. Wir packen Bier und Essen aus und lassen es uns gut gehen. Nach ausgiebiger Rast geht es an den Abstieg. Wir haben Zeit und lassen es langsam angehen. Bei der Malga Kraun gehen wir rechts am Rand der Wiesen bis wir wieder die Forststraße erreichen und folgen dann dem Anstiegsweg bis in den Weiler. Kurz vor der Bergstation biegen wir rechts ab und gehen zum Gasthaus Ai Spiazzi. Kuchen, Bier und Kaffee, dann trödeln wir zur Bergstation und müssen dort ein paar Minuten warten, bevor wir mit der Minikabine zu Tal fahren können.   
    Alles in allem nette Tour für die Übergangszeit. Im Sommer, oder auch nur bei starkem Sonnenschein wäre der Anstieg durch die Latschengassen ein noch schweißtreibenderes Vergnügen als so schon ist.

 Bildgalerie

 

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