Sunnseitnsteig (1169 m)

 

Gebiet Tschögglberg, Sarner Alpen
Route Sunnseitnsteig
Talort Burgstall (256 m)
Ausgangspunkt Oberer Parkplatz Talstation Seilbahn Vöran (280 m)
Stützpunkt -
Aufstieg  ca. 915 Hm, 1 Stunde 50 Minuten
Abstieg  ca. 915 Hm, 1 Stunde 40 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte 054 "Lana, Etschtal" 1:25000
Datum 06.04.2026
Begleiter Eli
Typ/Schwierigkeit W1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 9 km, steile Trainingsstrecke mit schönen Ausblicken über das Etschtal, im Winter angenehm zu gehen, an einem Tag wie heute (heiß und sonnig), vor allem bei einer solch späten Startzeit, sehr schweißtreibend; trotzdem einiges los.

  • Wir sind zuerst in der Stadt gewesen und haben den Haflingerumzug angeschaut und dann das Streetfoodfestival am Bahnhof, bevor wir uns entschieden haben, noch eine Wanderung zu machen. Um nicht weit fahren zu müssen, wählen wir den Sunnseitnsteig von Burgstall zur Bergstation der Seilbahn in Vöran.
    Um Viertel nach eins starten wir in Burgstall vom oberen Parkplatz; praktisch vollgeparkt, wir finden mit Glück noch einen Platz. Zuerst auf dem Graf-Volkmar-Weg Richtung Norden, aber bald zweigt der Sunnseitnsteig ab und es geht in unterschiedlicher Steilheit, aber immer steil bergauf. Es ist sehr heiß und der Schweiß rinnt nur so herab. Wir überholen zwei Italiener, die mit ferngesteuerten Elektroautos (Modell Monstertrucks) herumspielen. Andere Wanderer überholen uns, einige kommen uns im Abstieg entgegen. Der Steig ist die klassische Trainingsstrecke für Bergläufer und solche. die es werden wollen. Nach 2/3 der Wegstrecke verlassen wir den Wald und erreichen offenes Gelände. Kurz geht es über die Zufahrtsstraße des nahen Bauernhofes weiter, bevor uns die Markierungen wieder kurz in den Wald führen. Nach Verlassen des Waldes geht es am Rande einer Wiese zum nächsten Bauernhof und ab da auf der Fahrstraße (früher hat man hier eine Variante auf einem Steig nehmen können, diese ist jetzt aber abgesperrt; ich nehme sie aber trotzdem und steige über den Stacheldraht drüber; wirklichen Grund für die Absperrung kann ich keinen erkennen). Ich komme dann bald wieder zum Steig, der uns kurz vor der Bergstation ausspuckt. Die Seilbahn Burgstall-Vöran ist aufgrund der vielen Wanderer auf dem Sunnseitnsteig die einzige Seilbahn in Südtirol, die mehr Fahrgäste hinunter hat als hinauf. In der Bergstation wurden beim Neubau auch Duschen und Umkleideräume für die Wanderer geschaffen, die gratis genutzt werden können. Schöner Zug der Gemeinde. Wir kehren beim Cafè Sunnseit bei der Bergstation der Seilbahn ein. Sie bieten viele Produkte von lokalen Bauernhöfen und Selbstgemachtes an. Ich nehme einen Topfenkuchen mit Sahne und einen Zitronen-Verbena-Saft, Eli ein Naturjofhurt mit selbstgemachtem Müsli und frischen Früchten. Dann machen wir uns an den Abstieg, natürlich auf eigenen Beinen. Eli hat sowieso eine Abneigung gegen Seilbahnen. Wir sind beim Abstieg vorsichtig; Eli hat sich vor vier Jahren hier beim Abstieg einen dreifachen Knöchelbruch zugezogen (auf einem laubbedeckten Stein ausgerutsch und ganz unspektakulär hingefallen mit den genannten Konsequenzen. Es kommen uns noch einige Wanderer im Aufstieg entgegen und wir überholen wieder die Italiener mit Minimonstertrucks, die sich ebenfalls im Abstieg befinden. Insgesamt sind wir etwas langsamer als vor vier und fünf Jahren, aber bei der Hitze ist das zulässig.
    Alles in allem eine nette Wanderung, wenn auch zur falschen Zeit (hätten deutlich früher starten sollen).

 Bildgalerie

 

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