Stoanamandl (2118 m)
Altes Karl (2031 m)

Gebiet Zillertaler Alpen/Pfunderer Berge
Route Steige 9, 1, 1A, 1B, 9
Talort Mühlbach (777 m)
Ausgangspunkt Parkplatz Wetterkreuz (1357 m)
Stützpunkt -
Rundwanderung ca. 825 Hm Anstieg und Abstieg, 5 Stunden 5 Minuten (bis zum Stoanamandl 3 Stunden 5 Minuten)
Literatur/App Verschiedene Autoren: Schneeschuhtouren in den Südtiroler Bergen, Tappeiner Verlag, 2011, ISBN 978-88-7073-575-8; Tour Nr. 26
Karten KOMPASS Wanderkarte 059 "Klausen und Umgebung" 1:25000
Datum 19.03.2025
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit SS1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung **
ca. 13,3 km. Wunderschönes Wetter, am Gipfel etwas Wind, keine Leute außer den Schifahrern am Stoanamandl, Schnee trägt bis Altes Karl, dann Schneeschuhe.

  • Wir wählen wieder eine Tour im Raum Eisacktal/Wipptal aus; Bernd hat den Berg schon öfters gemacht, aber nicht mit diesem Abstieg. Anfahrt ist wieder eher länger.
    Wir starten schlussendlich um 9.20 h vom Parkplatz Wetterkreuz oberhalb von Spinges. Auf der Forststraße/Wirtschaftsstraße in moderater Steigung nach Nordwesten. Anfangs überhaupt kein Schnee, dann ist die Straße teilweise schnee/eisbedeckt, aber nie ein Problem. Nach der Lutzbrücke (auf einem kleinen Schild als "Juzbrücke" bezeichnet) verlassen wir die Straße nach links und es geht durch den Wald aufwärts. Jetzt liegt mehr Schnee, aber die ausgetretene Spur trägt gut. Auf einer kleinen Lichtung steht die "Villa Defregger", anscheinend eine Sommerresidenz des Malers Defregger. An einer Abzweigung müssen wir uns entscheiden, ob wir geradeaus zum Stoanamandl gehen oder nach links das "Altes Karl" mitnehmen. Wir gehen nach links und es wird kurz etwas steiler. Wir erreichen den Rücken und folgen diesem bis zum Aussichtspunkt "Altes Karl". Nach Westen bricht das Gelände steil ab. Die Aussicht auf die Pfunderer Berge und die östlichen Sarntaler Alpen ist recht beeindruckend. Vor uns im Norden ist das Stoanamandl zu sehen. Ab hier trägt der Schnee nicht mehr, es gibt auch keine offensichtlichen Spuren mehr. Wir legen die Schneeschuhe an und steigen in einer kleinen Schleife nach rechts ab, bevor es geradeaus nach Norden geht. Am Rande einer großen Lichtung finden wir Wegweiser und überschneite Spuren. Ziemlich genau nördlich steigen wir auf, zuletzt in weiten Schleifen bis wir den Wald verlassen und das Stoanamandl mit der Bergstation des Liftes vor uns liegt. Während der Lift stetig Skifahrer ausspuckt, sehen wir uns auf der Aussichtsplattform beim Kreuz die Fotos mit den Bergnamen an, bevor wir uns wieder an den Abstieg machen. Es ist hier am Gipfel nicht so angenehm, dass wir hier rasten möchten. Anfangs entlang der Aufstiegspur und dann am Rand der großen Lichtung bei den Wegweisern nach Osten. Es gibt hier immer wieder Lichtungen, die in den Karten nicht eingezeichnet sind und auf jeder Lichtung steht ein Gebäude. Bei einer dieser Hütten setzten wir uns auf den Balkon und marenden in Ruhe. Anschließend geht es weiter. Wir sind jetzt auf der Straße, die zu all diesen Hütten führt und bleiben auch auf dieser, ohne die Abzweigung nach Süden zu nehmen. Die Schneeschuhe kommen bald an den Rucksack, da der Schnee auf der Sstraße gut trägt. Bald erreichen wir die Wirtschaftsstraße, die ins Skigebiet zur Anratterhütte führt. Auf dieser Straße wandern wir nach Süden; talwärts kann kaum gesagt werden, da die Straße mehr eben dahin führt. Der Abstieg zieht sich, irgenswie müssen die fast 14 km ja zusammenkommen. Endlich sind wir bei der Lutzbrücke und wieder auf dem Anstiegsweg. Noch ein Stück und nach insgesamt über fünf Stunden und 13,3 km sind wir wieder beim Auto. Bei der Rückfahrt kehren wir bei der Raststätte Lanz vor Mühlbach ein; eine richtige Touristenfalle.
    Alles in allem eine nette Schneeschuhtour ohne jede Lawinengefahr.  

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