Jocherer Berg (2390 m)

 

Gebiet Sarntaler Alpen
Route Steige 15, weglos, 15B
Talort Klausen (523 m)
Ausgangspunkt Parkplatz Öberst (1690 m); Parkplatz befindet sich im Hofbereich!
Stützpunkt Jochalm (1965 m) (an Wochenenden und Feiertagen geöffnet)
Rundwanderung ca. 735 Hm Anstieg und Abstieg , 4 Stunden 45 Minuten (bis zum Gipfel 2 Stunden 20 Minuten)
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte  059 "Klausen und Umgebung" 1:25000
Datum 13.03.2025
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit SS1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 13,3 km. Durchwachsenes Wetter, dunkle Wolken, zwischendurch Sonne, bisschen Wind; keine Leute, beim Abstieg Schnee manchmal faul.   

  • Wir wählen diesmal eine Tour im Eisacktal aus; Bernd hat den Berg schon vor 3 Jahren einmal gemacht, aber nicht diese Runde (ist auf dem Anstiegsweg wieder abgestiegen). Nachteil der Auswahl ist sicher der eher längere Anfahrtsweg. Wir brauchen auch ein bisschen, bis wir den Parkplatz gefunden haben, da er mitten im Hof liegt und wir niemanden finden, den wir fragen könnten. Schlussendlich lassen wir das Auto da stehen und nach der Rückkehr wird uns auch von der Bäuerin bestätigt, dass dies effektiv der Parkplatz ist. 
    Wir starten schlussendlich um 20 vor 10. Über die Zufahrtsstraße des Hofes zurück zur Forststraße, die im Sommer bis zum nächsten Parkplatz befahren werden kann. Derzeit sind sie dabei das Verbotsschild zu entfernen. Die Straße ist teilweise vereist, teilweise nur schneebedeckt und teilweise komplett frei. Wir brauchen fast 50 Minuten, bis wir den oberen Parkplatz auf ca. 1930 m erreichen. Hier folgen wir der Forststraße nach rechts, anstatt den Steig ziemlich geradeaus zu nehmen. Die Schneeschuhe bleiben noch am Rucksack. Ca. 100 Hm weiter zweigen wir nach links ab; es handelt sich ab hier um eine Skidoospur, die gut trägt. Wir erreichen die Einmündung des Steiges 15, den wir weiter unten nicht genommen haben. Bernd legt hier die Schneeschuhe an, ich vertraue noch des Skidoospur. Es geht jetzt ziemlich genau nach Norden. Auf ca. 2150 m biegt die Skidoospur nach Osten ab; ich versuche es noch weiter ohne Schneeschuhe, aber der Schnee trägt zwar größtenteils, aber ich breche doch zu oft ein. Also kommen auch meine Schneeschuhe an die Füße. Bernd geht derweil weiter. Er folgt einer schwach sichtbaren Spur. Zuletzt geht es etwas steiler bergan, aber immer noch so, dass eine Lawine schon Anlauf nehmen müsste, um auch nur ein paar Meter abzurutschen. Am Gipfel steht ein Minikreuz, kaum hüfthoch. Im Norden sehen wir etwas unter uns das Schutzhaus Latzfonser Kreuz mit der gleichnamigen Kapelle, die der höchste Wallfahrtsort Europas ist. Dahinter ragen Ritzlar, Kassianspitze und Samspitze auf. Zwischendurch öffnen sich die Wolken und einzelne Gipfel werden von der Sonne beleuchtet. Da doch ein bißchen kalter Wind weht, halten wir uns nicht lange auf und gehen gleich weiter. Anfangs sehen wir noch schwach Spuren, dann suchen wir uns den Weg selbst. Der Schnee ist inzwischen durch die tageszeitliche Erwärmung fauler geworden und trägt an bestimmten Stellen selbst mit Schneeschuhen nur mehr schlecht, so dass wir einbrechen und das Gehen mühsamer wird. Wir erreichen auf ca. 2130 m ein paar Almgebäude und entschließen uns, hier zu rasten. Im Windschatten ist es recht angenehm und wir genießen das Bier, das Bernd mitgetragen hat. Nach der Marende gehen wir weiter. 20 Hm weiter unten kommen wir auf den Wirtschaftsweg, der von der Gfohler Alm bzw. der Stöfflhütte herkommt und zur Jochalm führt. Bei der Kurve in der Nähe der Roaner Alm legen wir die Schneeschuhe ab, da der Schnee jetzt gut trägt. So langsam geht es abwährts. An der Käserei und Almschank Jochalm vorbei erreichen wir den oberen Parkplatz und trödeln auf der Straße bis zum Startpunkt.
    Alles in allem eine nette Tour ohne Lawinengefahr und ohne Leute.               

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