Rund um den Monte Sous (ca. 1840 m)

 

Gebiet Maddalene/Ortler Alpen
Route Steige 8, 157, 3, 114, 8
Talort Proveis (1422 m)
Ausgangspunkt 2. Parkplatz nach Tunnel Hofmahd (1700 m)
Stützpunkt Laureiner Alm (1777 m); Sonntags offen!
Rundtour ca. 425 Hm Auf- und Abstieg, insgesamt 3 Stunden 5 Minuten
Literatur/App Wecker, Evamaria: Rother Schneeschuhführer Südtirol West - Vinschgau-Ultental-Passeiertal-Sarntal, Rother Verlag, 2016, ISBN 978-3-7633-5809-0; Tour Nr. 26
Karten Kompass Karte 052 "Ultental" 1:25000
Datum 15.02.2026
Begleiter Elisabeth
Typ/Schwierigkeit SS1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 9,9 km; wunderschönes Wetter, oberhalb der Waldgrenze kalter Wind, viele Leute, gutes und günstiges Essen auf der Laureiner Alm, alles gespurt, Schneeschuhe umsonst mitgetragen.

  • Nach der Wanderung letzten Sonntag nach St. Martin im Kofel wollen wir diesen Sonntag eine kleine Schneeschuhwanderung machen. Der Lawinenlagebericht spricht von einer LWS 3 im Nordquadranten oberhalb von 1800 m bzw. der Waldgrenze. Wir wählen daher die Wanderung um den Monte Sous vom Hofmahdjoch aus, die recht kurz ist, wenig Höhenmeter aufweist und unterhalb der Waldgrenze verläuft sowie moderate Steigungen aufweist.
    Wir starten daher eher spät von Meran aus und müssen dann feststellen, dass der erste Parkplatz nach dem Scheiteltunnel komplett voll ist und wir auch beim zweiten Parkplatz nur noch mit Glück einen Platz finden. So starten wir vom Parkplatz so gegen halb zwölf. Auf dem breiten, aber teilweise vereisten Weg erreichen wir den ersten Parkplatz und folgen von dort dem Steig, der in zwei, drei Serpentinen das Hofmahdjoch erreicht. Wir folgen den Spuren, die über die Herrenwiesen zum Forstweg 157 führen. Zuerst weiter leicht aufwärts, geht es dann ebenso leicht bergab. Nach 1 1/4 Stunden erreichen wir die Preda del Gal und zweigen hier auf den Steig 3 ab, der zur Laureiner Alm führt. Der Steig führt zuerst eher steil bergauf, bevor er dann eben und zum Schluß leicht absteigend die Laureiner Alm erreicht. Die ganze Zeit sind uns Wanderer entgegengekommen bzw. haben wir sie überholt. Die Wirtsstube der Alm ist gut gefüllt, aber wir finden noch einen freien Tisch. Die Auswahl ist begrenzt; wir bestellen Rohnenknödel mit Parmesan und Butter sowie je einem Salat. Es braucht ein bißchen, bis wir die Speisen erhalten, aber das Warten hat sich gelohnt. Der Salat ist gut abgemacht und die Knödel (drei Stück) sind geschmackvoll und flaumig. Inklusive Getränke zahlen wir Euro 31! Ich glaube nicht, dass man um den Preis sonstwo noch so gut zu essen bekommt. Nach dem Essen ein paar Schritte zurück bergauf bis oberhalb der Hütte und weiter auf Steig 114, der in Auf und Ab nach Norden führt. Zweimal gäbe es Abzweigungen, die erste bald nach der Hütte zum Wirtschaftsweg mit dem entsprechenden Höhenverlust und Wiederaufstieg und die zweite ein Stück bevor wir zur Anstiegsroute zurückkommen; diese würde effektiv eine Abkürzung bedeuten, aber wir verzichten darauf. Sobald wir die Anstiegsroute erreicht haben, geht es zurück zum Parkplatz. 
    Was soll man sagen? Kurze Winterwanderung, Höhenmeter ebenfalls nicht überwältigend, viele Leute (wie nicht anders zu erwarten an einem Sonntag mit Sonnenschein), tolles Wetter. Die Scheeschuhe haben wir umsonst am Rucksack mitgetragen, die Grödel ebenfalls, aber besser sie mitzuhaben und nicht zu brauchen als umgekehrt.                                                           
                          

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