Astjoch (Burgstall, 2194 m)
Kampill (Hörschwanger Kreuz, 2190 m)
Ellener Kreuz (2120 m)

 

Gebiet Peitlerkofel-Plose-Gruppe/Dolomiten
Route Steig 2, weglos, Steig 11, Steig 2B
Talort Lüsen (962 m)
Ausgangspunkt Parkplatz am Ende der Flittner Straße, gebührenpflichtig (1740 m)
Stützpunkt Kreuzwiesenalm (geschlossen, 1924 m)
Aufstieg 650 Hm, 2 Stunde bis Kampill, 1 Stunde bis Astjoch, insgesamt 3 Stunden
Abstieg 650 Hm, 1 Stunde 45 Minuten
Literatur/App -
Karten KOMPASS Wanderkarte 050 "Brixen und Umgebung" 1:25000
Datum 12.12.025
Begleiter Bernd
Typ/Schwierigkeit WW (Winterwandern)1 (blau) Schwierigkeitsbewertung
Persönliche Bewertung  **
ca. 12,4; relativ viel Strecke bei wenig Höhenmeter, schönes Wetter und  schöne Aussicht auf die Geisler, auf den Gipfeln kalter Wind, ansonsten eher warm, wenig Leute.

  • Wir waren schon letztes Jahr auf dem Astjoch, aber Bernd hat für dieses Mal eine andere Runde vorgeschlagen. Geht für mich in Ordnung.
    Wir starten um acht in Meran. Die Fahrt bis zum Startpunkt zieht sich; er liegt ziemlich oben am Berg. Um zehn vor zehn gehen wir dann endlich los. Wir folgen dem Steig 2 bis wir zur Forststraße gelangen und gehen dann auf dieser weiter (auf der Karte weiterhin mit "2" bezeichnet). Bei der Großkaneideralm verlassen wir den Forstweg und nehmen den Steig (Nr. 2), der vor der Alm abzweigt und unterhalb dieser verläuft. Der Steig geht den Graben aus und führt uns zum Jakobstöckl, einer winzigen Kapelle mit Wegkreuz daneben. Hier verlassen wir wieder den Weg (ohne Schnee würden wir wahrscheinlich auf dem Weg weitergehen und dann bei der nächsten Kreuzung den Steig 10 links nehmen) und folgen einer Spur nach Nordwesten. Ein bißchen weiter vereint sich die Spur laut Karte mit dem Steig 10, der unter dem Schnee verborgen ist. Oberhalb der Grünfelderalm steigen wir dann ziemlich direkt zum Kampill, auch Hörschwanger Kreuz genannt, auf. Am "Gipfel" angelangt wird kurz fotografiert, dann gehen wir ohne Rast weiter. Hier pfeift auch ein ziemlich unangenehmer kalter Wind. In der windgeschützten Teilen ist es bisher recht angenehm gewesen. Es geht jetzt abwärts zur Kampillalm und dann weiter Richtung Astjoch, das mit seinem Kreuz bereits in der Ferne sichtbar ist. Auf halbweg zum Astjoch machen wir einen kleinen Umweg, um auch noch das Ellener Kreuz mitzunehmen. Dann sind es noch ca. 80 Hm bis zum Astjoch. Rechts unter uns liegt die Einhäuserer Alm. Am Astjoch treffen wir zwei Wanderer, die von Ellen aufgestiegen sind und sich schon wieder an den Abstieg machen. Auch wir halten uns nicht lange auf, da auch hier der kalte Wind pfeift. Eine überschneite Spur führt uns talwärts in südwestlicher Richtung. Wir haben am Gipfel die Grödel angezogen, besser wäre es gewesen, die Schneeschuhe anzulegen. So bleiben diese am Rucksack. Laut Karte befinden wir uns auf Steig 11, davon ist aber nichts zu sehen. Ca. 300 Hm weiter unten treffen wir auf den Wirtschaftsweg, der zur Kreuzwiesenalm führt. Dort angekommen rasten wir erstmals. Die Alm ist bis zum 2. Weihnachtsfeiertag noch geschlossen, aber wir finden ein windgeschütztes Plätzchen an der Hauswand und können dort in Ruhe unsere Brote, das alkoholfreie Bier, das Bernd mitgetragen hat, und den heißen Tee genießen. Nach der Rast geht es auf dem Wirtschaftsweg weiter, zuerst nach Osten, dann nach Südwesten. Anfangs sind ca. 60 Hm Gegenanstieg zu bewältigen, dann geht es abwärts bis wir kurz vor dem Parklplatz auf den Anstiegsweg treffen; dort wählen wir dann, auf dem Forstweg zu bleiben und die morgendlich Abkürzung über den Steig 2 zu ignorieren. Nach insgesamt fast fünf Stunden sind wir wieder beim Auto und beide trotz der bescheidenen Höhenmeter doch recht geschafft. Am Dorfende von Lüsen kehren wir bei der Bar in der Handwerkerzone ein und trinken noch ein Bier und einen Kaffee.
    Alles in allem eine nette Runde, wenn auch nichts Besonderes.                                                 
      

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