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Plankenhorn (2589 m)
Kassianspitze (2581 m)
Getrumspitze (2569 m)
Samspitze (2563 m)
Sattele (2458 m )


Gebiet Sarntaler Alpen
Route Wirtschaftsweg, Steig 7, Steige unmarkiert
Talort Reinswald (1500 m)
Ausgangspunkt Parkplatz bei Talstation Kabinenbahn (1573 m)
Stützpunkt Getrumalm (2094 m)
Aufstieg ca. 1350 Hm, 7 Stunden 15 Minuten (Gesamte Rundtour exkl. Rast unter Plankenhorn)
Abstieg ca. 750 Hm
Literatur Kammerer, Hans: Südtirol für Bergwanderer Band 4: Sarntaler Alpen, Tappeiner Verlag, ISBN 88-7073-112-X
Karten Tabacco 040 "Sarntaler Alpen" 1:25000
Datum 26.06.2011
Begleiter Karin, Bernd
Schwierigkeit

W2 (rot), wegen Versicherung zwischen Getrumspitze und Plankenhorn Schwierigkeitsbewertung

Persönliche Bewertung ***
Lang (Rundtour über 16 km); Aussicht nach allen Seiten grandios; Kassianspitze und Samspitze stark begangen; Getrumspitze und Plankenhorn wenig.
GPS-Track  

 

Bereits um 7 Uhr in Meran und um viertel nach acht beim Parkplatz der Kabinenbahn des Schigebietes von Reinswald los; Aufstieg über den Wirtschaftsweg zur Getrumalm; anfangs auf Teer, dann Schotter, nach der Bild1Getrumalm geht Weg in Steig über; ab Getrumalm mehr Wanderer, da viele mit der Kabinenbahn bis zur Pichlberghütte auffahren und dann leicht abfallend zur Getrumalm herüberkommen; der Steig führt unter das Gipfelduo Kassianspitze-Samspitze (Gipfelkreuz der letzteren schon lange sichtbar) und dann steiler ins Joch zwischen die beiden Gipfel; dort mündet auch der Steig von Latzfonser Kreuz ein; zuerst auf die Samspitze; spitzen Rundsicht, kein Vergleich mit vergangenem Herbst, bei dem wir knapp unter der Nebelobergrenze geblieben sind und Bild2kaum etwas sahen; einen Riegel vertilgt, Fotos gemacht und weiter zur Kassianspitze; dort wiederholt sich das Ganze; da wir noch 3 Gipfel vor uns haben, trödeln wir nicht und starten bald wieder; Abstieg auf 2440 m und Wiederaufstieg auf die Getrumspitze; von dort geht es immer am Kamm und in nur geringem Auf und Ab Richtung Plankenhorn (ziemlich genau westlich gibt es noch ein Plankenhorn, zwischen Bild3Lorenzispitze und Schrotthorn); in der Mitte des Kamms eine kurze versicherte Stelle (Plattenaufstieg) und dann zum Schluss ein paar Meter mehr Abstieg und Wiederaufstieg zum Gipfel mit Kreuz des Plankenhorns; laut digitaler Karte auf www.suedtirol-trekking.info befindet sich der Gipfel der Getrumspitze nicht am Nordende des Kammes, sondern bei der höchsten Erhebung in der Mitte des Kammes und ist 2590 m hoch, also höher als das Plankenhorn; in dieser Hinsicht traue ich mehr dem AVS, der die digitale Karte vor Ort aufgenommen hat und nicht der Tabacco-Karte (obwohl ich oben Höhe und Position der Getrumspitze entsprechend Tabacco angebe), es wäre nicht das erste Mal, dass eine Tabacco-Karte daneben liegt (markierte Wege in der Karte angegeben, die es in Wirklichkeit nicht gibt usw.); da es am Bild2 Gipfel des Plankenhorns scheußlich windet, steigen wir sofort weiter ab und rasten in einer windgeschützten Mulde unterhalb des Gipfels; unsere erste längere Rast; tut gut; danach bummeln wir am Kamm entlang, wiederum mit einigem Auf und Ab, zum Sattele, dem 5. und letzten Gipfel des Tages (hat sogar ein Gipfelkreuz, wenn auch nur ein paar Meter oberhalb der Bergstation eines jetzt im Sommer stillstehendenMap Liftes); von hier aus sehen wir das Ziel des Tages ein paar Hundert Höhenmeter tiefer - die Pichlberghütte und die Bergstation der Kabinenbahn; die letzten paar Höhenmeter Abstieg bringen uns auch nicht mehr um und nach insgesamt über 8 Stunden findet ein wundervoller Bergtag sein Ende.
Fazit: tolle, lange Tour über 5 Gipfel, Superwetter, wenn auch eher windig; tolle Aussicht nach allen Seiten: von der Presanella-Adamello Gruppe über Brenta, Ortlergruppe, Ötztaler, Texelgruppe, Sarntaler, Stubaier, Zillertaler bis hin zu den Dolomiten (teils im Vordergrund, auf der anderen Seite des Eisacktales, teils weit entfernt, Monte Pelmo); Tour kann uneingeschränkt empfohlen werden!!, wer sich ein paar Höhenmeter im Aufstieg sparen will, kann auch im Aufstieg die Kabinenbahn benützen. PS Die verschiedenen demolierten Knochen und Bänder und Sehnen haben sich manierlich benommen.

 

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